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Archiv - Festival 2001
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Sehr geehrte Theaterschaffende sehr geehrte Theaterinteressierte,
es ist mir inzwischen eine liebgewordene, Gewohnheit geworden, das jährlich stattfindende Iranische bzw. Vorderasiatische Theaterfestival auf diese. Weg, zu grüßen. Allein da Tatsache da. da Veranstalter unter nun wirklich nicht günstigen Bedingungen immer wieder den Mut fassen und die Möglichkeit schaffen, dieses spezielle Kulturereignis jedes Jahr, wieder zu verwirklichen, erscheint mir als ein kleines Wurdern. Aber ich kann Ihnen verraten: es ist nicht das einzige Wunder im Bereich von Kunst und Kultur in Köln, das weiß ich genau. Diese Stadt besitzt eine kulturelle Vitalität, die auch da etwas Schönes und Bemerkenswertes wachsen lässt, wo der Boden sehr mager oder zumindest die Bewässerung schwierig ist.
Das Iranische Lose, Vorderasiatische Theaterfestival bewegt sich allerdings nicht auf kargem Boden, denn hier kommen zwei Faktoren zusammen. die sogar einen Zwang ausüben, es durchzuführen: Überzeugte Theatermacher bzw. ‑macharinnen und ein enthusiatisches Publikum Aus der Begegnung zwischen dieses beiden Seiten wird auch in diesem Jahr so bin ich sicher, eine anregende Woche voller interessanter Aufführungen einstehen. Ihre Bemühungen zu einem „Festival der Seidenstrasse" zu wachsen, beobachte ich wie Sie aus den vorausgegangenen Jahren wissen, mit viel Sympathie und ich bin sicher, dass auch da Stadt Köln dazu beitragen wird. dass diese Absicht immer besser gelingt Die Ankündigung von Gruppe, aus Usbekistan und aus der Mongolei geht in dies ‑ richtige ‑ Richtung.
Die diesjährige Beteiligung euer Theatergruppe ans dem Iran zeigt mir Ihre Hoffnung, dass die Verbindung zu diesem Land nicht abreißen muss nur weil die Kultur sich dort nicht so wie andernorts entfalten kann. Ich wünsche Ihnen das sich immer wieder Grunde finden lassen, diese Hoffnung nicht abzugeben.
Marie Hüllenkremer
Kulturdezernentin der Stadt Köln